FRUCTOSE

Bestimmt hat jeder von euch schon einmal davon gehört.
Oft wird der Zusatz an Fructose auf beworben mit “natürliche Süße”, “der Süße aus Früchten”, “ohne Zuckerzusatz”, “gesüßt mit Pflanzensirup”.
Wer darauf reinfällt bekommt vermutlich einmal ein Fett-Problem…

Auf den Ersten Blick, wirken diese Aussagen positiv, galt die Fructose doch früher als “gesund” und “gute Alternative zum Haushaltszucker (Saccharose).
Fructose hat eine um 20% höhere Süßkraft, das hat somit muss man weniger davon in den Lebensmittel zusetzen.
Ein Vorteil für die Industrie, da es kostengünstiger ist.
Grundsätzlich auch ein Vorteil für uns Konsumenten, da weniger Kalorien im Lebensmittel sind.
Die Sache hat allerdings einen großen Haken – wie man jetzt herausfand…

DICKER TROTZ GLEICHER KALORIEN:
In Versuchen mit Ratten fand man in den letzten Jahren heraus, dass diese stark übergewichtig und sogar Fettleibig wurden, wenn man deren Futter mit Fructose anreicherte.
Und das, obwohl sie nicht mehr fraßen bzw. nicht mehr Kalorien aufnahmen, als ihre Artgenossen ohne fructosehaltigem Futter.

SOGAR LEBER UND BLUT VERFETTEN:
Zusätzlich zu den Fettpölsterchen verfettete auch die Leber und das Blut der Tiere.

DER ABBAUWEG DER FRUCTOSE IST DAS PROBLEM:
Fructose wird in der Leber verarbeitet. Ein Großteil der entstehenden Abbauprodukte sind Fett und sofern dieses nicht sofort verbrannt wird, wird es in der Leber und in Fettdepots eingelagert.
Gleichzeitig wird ein Prozess stimuliert, welcher die Neubildung von Fettzellen fördert.
Ein Doppelter – “Fettvermehrungs-Effekt” sozusagen – denn die Effektivität zur Erzeugung von Körperfett ist nun doppelt so hoch wie normal.